postheadericon Weihnachten naht!

Es ist Mitte Oktober und die Tage werden wieder deutlich kürzer. Ein Indiz dafür, daß wir uns auf das Ende des Jahres und damit auf Weihnachten zu bewegen. Es beginnt nun die Saison für Spielwarenhändler. Zahlreiche Eltern, Großeltern , Onkel und Tanten sind auf der Suche nach dem richtigen Geschenk für Ihre Kleinen. Kaum ein Kind, welches zu Weihnachten nicht von neuem Spielzeug träumt. Da ist es wichtig für die Großen, das richtige Geschenk, welches die Kleinen ja zumeist schon selber ausgesucht haben, noch rechtzeitig zu beschaffen.

Durch das Medium Internet ist man heute sehr einfach und schnell in der Lage, sich einen Überblick über die gängigen Angebote zu machen und Preisvergleiche zu starten. Doch wer glaubt, mit dem günstigsten Preis auch den besten Lieferanten und das beste Spielzeug zu erhalten, wird nicht selten enttäuscht. So gelten beim Einkauf im Internet einige Regeln, die man auch im realen Einkauf befolgt:

1. Sehen Sie sich den “Laden” genau an.
Wie ist das Erscheinungsbild des Shops? Professionell und übersichtlich gestaltet mit einer ansprechenden Warenpräsentation, oder eher wie “schnell zusammengebaut”?
Professionelle Internethändler überlassen die Gestaltung und Ausarbeitung Ihres Shops häufig speziellen Werbeagenturen, die sich auch um die Bedienung und die Auffindbarkeit der Produkte Gedanken machen. Dadurch kommen Sie schneller und besser zu Ihrem gewünschten Produkt. Eine goldene Regel im Internet besagt, daß Sie als Kunde in 3 Klicks bei Ihrem Produkt sein sollten.

2. Wie ist es um den Kundenservice und Sicherheit bestellt
Ist der Anbieter nur per E-Mail zu erreichen, oder auch telefonisch per Festnetz. Fallen für den Anruf zusätzliche Gebühren an?
Die alleinige Angabe einer Handynummer ist sicherlich kein Indiz für einen vertrauensvollen Shop.
Oft bieten Händler heute auch Systeme an, über die man dierekt von der Homepage mit dem Abieter in Kontakt treten kann. Häufig sind dies Chatsysteme. Am anderen Ende sitzt dann jemand, der Ihre Fragen in Echtzeit beantwortet. So kann man den Kundenservice schon im Vorfeld testen.
Beachten Sie Rücknahmebedingungen (Wiederrufsbelehrung), die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und auch, wie Ihre Daten zum Anbieter übertragen werden. Eine sichere SSL-Verschlüsselung für die Übertragung Ihrer persönlichen Daten gehört heute eigentlich zum Standard für einen seriösen Onlineshop. Sollte diese Verschlüsselung nicht vorhanden sein, so ist umso mehr darauf zu achten, wer sich hinter dem Onlineangebot verbirgt. Dies entnimmt man dem “Impressum” der Seite, welches direkt und einfach von der Startseite aufzurufen sein sollte.

3. Wie hoch sind die Versandkosten?
Viele Internethändler ködern Ihre Kunden mit Dumpingpreis und schlagen dann bei den Versandkosten richtig zu.
Vordergründig glaubt man ein tolles Schnäppchen gemacht zu haben, wenn dann aber im Warenkorb noch die Versandkosten hinzuaddiert werden , relativiert sich der Eindruck häufig. Die Bandbreite von Versandkosten variiert stark und ist häufig abhängig von den Produkten selber. Unterschiedliche Größen und Gewichte der Waren führen zu unterschiedlichen Versandkosten. Viele Shops bieten allerdings pauschale Versandkosten an. Da entfällt mühseliges rechnen, und Überraschungen bleiben aus. Nicht selten haben die Anbieter auch eine Grenze ab der Sie versandkostenfrei verschicken. Da lohnt es manchmal noch einen Zubehörartikel mitzubestellen und dafür die Versandkosten zu sparen.
Sicherlich kann man diese Liste noch beliebig fortführen, doch es bleibt festzuhalten, daß es darauf ankommt mit einem kritischen Verbraucherauge die Internetangebote zu beäugen.
Leider sind viele Kunden im Internet immer noch zu leichtsinning im Umgang mit Ihren persönlichen Daten.
Einmal länger genau hinzusehen kann sich im Zweifelsfall lohnen, weil man späterem Ärger von vornherein aus dem Weg geht.

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1 Kommentar zu „Weihnachten naht!“