Holzmodelle sorgen für frischen Wind bei Revell
Die Geburtsstunde des Plastikmodells liegt im Jahr 1947. In diesem Jahr fertigte der einstige Firmengründer Lewis H. Glaser das erste maßstabgetreue Modellauto aus fertigen Kunststoffteilen an. Bereits im Jahr 1956 kam die Welle der Begeisterung auch über die Grenzen Amerikas hinaus nach Deutschland und noch im gleichen Jahr wurde die Revell Plastics GmbH – das deutsche Tochterunternehmen – in Bielefeld gegründet. Bereits im folgenden Jahr verlegte das Unternehmen seinen Sitz nach Bünde. Ursprünglich wurden hier nur die original importierten Modelle aus Amerika und England vertrieben. Erst einige Jahre später wurden die ersten eigenen Modellvorschläge realisiert.
Im Jahr 2006 löste sich das deutsche Tochterunternehmen vom amerikansichen Mutterkonzern und wurde durch Hans-Ulrich Remfert selbständig. Mittlerweile ist Revell mit etwa 80 % marktführend in Deutschland.
Zu so einem Erfolg tragen natürlich auch unter anderem die Entwickler der Modelle bei. Die Entscheidung ob eine Idee zu einem Modell wird, ist oft eine Bauchentscheidung – so der Chefentwickler Ulrich Taubert und sein Bauchgefühl hat ihn schon so manches Mal die richtigen Entscheidungen treffen lassen. Dies lässt natürlich auch darauf schließen, dass das neue Projekt von Taubert einen ähnlichen Erfolg verbuchen wird. Denn erstmals in der Revell-Modellbau-Geschichte sollen Modellbausätze aus Holz auf den Markt gebracht werden und das noch in diesem Jahr. Das Besondere dieser Modellbausätze ist, dass es sich um detailgetreue Funktionsmodelle der Maschinen Leonardo da Vincis handelt, die Taubert in Zusammenarbeit mit dem Nationalmuseum in Mailand angefertigt hat.
Den ganzen Bericht gibt es hier: »http://www.nw-news.de/lokale_news/buende/buende/3552677_Kindheitstraeume_in_Kleinformat.html