Bitburger will Sterntaler kaufen02.21.10

Sterntaler LogoBirburgerSterntaler ist als Marke für z.B. Kuscheltiere und Spieluhren den meisten Eltern ein Begriff. Bei der Produktion wird auf Schadstoffarme Zusammensetzung geachtet, und das schon seit Jahren. Daher sind die Preise für Strentaler-Produkte auch schon immer etwas teurer. Aber das waren verantwortungsbewusste Eltern in der Vergangenheit gerne bereit zu zahlen.
Bislang hat sich die Bitburger Holding, zu der eine ganze Reihe an Premium-Biermarken in Deutschland gehören, nur auf die Getränkebranche beschränkt.
Doch damit könnte nun schluß sein, wenn das Bundeskartellamt den Übernahmeplänen – es geht wohl um eine mehrheitliche Übernahme der Anteile, keine vollständige – den Plänen zustimmt. Davon darf man allerdings ausgehen, da es sich bei der Übernahme um eine völlig andere Branche handelt.

Mit etwa 500 Mitarbeitern, davon 170 in Deutschland, gilt Sterntaler bislang als solider deutscher Mittelständler. Daher ist der Hersteller vermutlich auch interessant für den Bierriesen.
So wie es aussieht wird schon in wenigen Wochen mit einem Ergebnis des Kartellamtes gerechnet.

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Gütesiegel für fair produziertes Spielzeug!12.05.09

Immer wieder werden Gütesiegel für faires Spielzeug gefordert!
Ein Siegel, das deutlich macht, dass dieses Spielzeug nicht von überarbeiteten und unterverdienenden Mitarbeitern von Spielwarenfabriken im Ausland angefertigt wurde. Laut Statistik werden nämlich 8 von 10 weltweit gekauften Spielzeugen in China von den Mitarbeitern unter den schlechtesten Bedingungen produziert.
Um dem entgegen zu wirken, fordert die Leiterin der Südwind-Kampagne “Spielsachen fairer machen”, dass Spielwarenhersteller durch die Kennzeichnung von fair produziertem Spielzeug gezwungen werden, ihre Mitarbeiter zukünftig zu besseren Konditionen arbeiten zu lassen.

Den ganzen Artikel gibts unter: http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/1960059.php

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Qualitätssiegel Kinderspielzeug10.05.09

Wir alle kennen das Problem:

Unsere Kinder sollen möglichst unbelastet und frei aufwachsen. Dabei kommt heute insbesondere dem Spielzeug eine entscheidende Rolle zu, da immer mehr Aktivitäten der Kinder durch Spielzeug unterstützt bzw. gefördert werden.

Schon im sehr frühen Alter wenige Tage bzw. Wochen nach der Geburt bekommen die Kinder Spielwaren und Kleidung geschenkt. Nun möchten verantwortungsvolle Eltern natürlich möglichst “gesunde” bzw. schadstofffreie Artikel  für ihre Kinder, da gerade Kleinkinder ja bekanntlich alles in den Mund nehmen. Doch wie kommt man nun an das “richtige” Spielzeug? Nicht jedes Spielzeug wird bei Stiftung Warentest oder Öko-Test auf Herz und Nieren getestet.

Dazu wurden von teilweise unabhängigen Stellen sogenannte Qualitätssiegel eingeführt.

Über die wichtigsten möchte ich hier etwas Aufschluß geben:

CE-Kennzeichnung:

Artikel, die auf dem euröpäischen Markt in Umlauf gebracht werden, müssen dieses Siegel tragen und kennzeichnen damit , dass Sie nach den geltenden Sicherheitsrichtlinien hergestellt sind. Da es keine übergeordnete Instanz gibt, die diese Einhaltung überprüft, und die Aufbringung des Siegels durch die Firmen selbst erfolgt, ist es nicht in letzter Konsequenz ein Hinweis für ein gutes Spielzeug. Dennoch – fehlt dieses Siegel, sollte man in jedem Fall die Finger weg lassen!

GS – “Geprüfte Sicherheit”

Dieses Siegel hat schon deutlich mehr Aussagekraft, da die Hersteller hier Ihre Produkte an unabhängige Stellen zur Prüfung übergeben. Die Prüfung erfolgt dabei nicht nur nach europäischen Richtlinien, sondern auch nach den strengeren deutschen!
Zusätzlich zu dem GS-Zeichen sollte dazu aber noch das Siegel der prüfenden Instanz aufgebracht sein wie TÜV oder LGA.
Gibt es hier Fehler bei der Kennzeichnung, deutet dies evtl. auf eine Fälschung hin.

TÜV-Proof

Das TÜV-Proof-Zeichen, welches für zertifiziertes Spielzeug steht,  muss immer in Verbindung mit Herstellerangaben und Anweisungen in deutsch angebracht sein. Sollte es hier unregelmäßigkeiten bei der Aufbringung geben, kann es sich auch um eine Fälschung handeln.

Spielgut

Die von der Spielwarenbranche unabhängige Einrichtung “Arbeitsausschuss Kinderspiel + Spielzeug e.V.” vergibt dieses wirklich sehr empfehlenswerte Qualitätssiegel für Spielzeug welches in Kriterien wie Sicherheit, Spielwert, Umweltverträglichkeit, Material und Haltbarkeit überzeugt. In aller Regel handelt es sich um pädagogisch wertvolles Spielzeug.

Lesen Sie hier mehr zu den Prüfkriterien:

http://www.spielgut.de/beurteil.shtml

VDE

Als weiteres freiwilliges Siegel für alle elektrotechnischen Artikel, die auf den Markt gebracht werden, wird es vom “Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.” (VDE) vergeben. Wie beim GS-Zeichen lässt der Hersteller freiwillig eine Prüfung nach den Kriterien des VDE durchführen. Daher ist dieses Siegel auch als hochwertig zu bezeichnen, wenngleich man den Einsatz von elektronischem Spielzeug für Kleinkinder wohl überlegen sollte.

Neben den reinen Prüfsiegeln gibt es aber noch einige andere Dinge, die man beachten sollte bei der Auswahl des richtigen Spielzeugs. So haben die Hersteller sehr häufig Altersangaben auf den Produkten angebracht. Dieser Aufdruck erleichtert die Wahl deutlich, da man immer auch bedacht darauf sein sollte, sein Kind nicht mit dem falschen Spielzeug zu überfordern.

Das privat betriebene Elternportal Spielundzukunft.de bietet eine tolle Übersicht von Altersentsprechendem Spielzeug und viel mehr Hintergundinformationen:

www.spielundzukunft.de

Grundsätzlich kann man sagen, dass man mit Holzspielzeug gegenüber Kunststoffspielzeug immer richtig liegt. Zum einen muss man hier den ökologischen Aspekt sehen, da Holz immer nachwächst wogegen für die Herstellung von Kunststoffen Öl benötigt wird. Zum anderen ist gerade in Asien gefertiges Kunststoffspielzeug in den letzten Monaten immer wieder mit erhöhten Schadstoffwerten aufgefallen. Auch kann die Empfehlung gelten, lieber etwas hochwertigeres, teureres Markenspielzeug zu  kaufen, dafür vielleichte etwas weniger, denn auch die Menge des Spielzeugs sollte wohlüberlegt sein.

Das europäische Verbraucherzentrum mit Sitz in Kiel gibt wöchentlich eine Liste mit in Deutschland als gefährlich eingestuften Produkten heraus (nicht nur Spielzeug), die man hier abrufen kann:

www.evz.de

Vielleicht kann ja auch das eine oder andere “fertige Spielzeug” durch einen Gegenstand abgelöst werden, der die Kreativität fördert und vielleicht der Natur entnommen ist?! Das regt nicht nur die Fantasie und Kreativität der Kinder an, sondern tut auch uns als Eltern gut ;-)

Zu diesem Thema habe ich nochmal eine kleine Auswahl an Büchern zusammengestellt:

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