Es gibt eine neue Offensive gegen Giftstoffe in Spielzeug.
In der letzten Zeit war dieses Thema immer wieder in der Presse zu finden. Auflistungen unterschiedlichster Gifte, die wir unseren Kindern in Form von Spielzeugen zuführen, machen seit langem schon die Runde.
Jetzt ruft die SPD zu einer Offensive gegen Gift im Spielzeug auf und fordert von allen Beteiligten, sich daran zu beteiligen und so dafür zu sorgen, dass in diesem Jahr keine gefährlichen Spielwaren mehr unter dem Weihnachtsbaum liegen.
Die Kinderbeauftrage Marlene Rupprecht, die verbraucherpolitische Sprecherin Elvira Drobinski-Weiss und die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion Andrea Wicklein weisen darauf hin, dass es besonders im importierten Spielzeug zu erhöhten Schadstoffwerten kommt. Der europäische Spielzeugmarkt besteht jedoch mittlerweile zu etwa 80% aus importierten Waren. Dennoch reichen die Neuerungen der EU-Spielzeugrichtlinie nicht aus, um unsere Kinder gänzlich vor solch giftigen Spielwaren zu schützen.
Da auf die meisten der giftigen Stoffe längst verzichtet werden kann, fordert die SPD, dass bei der Herstellung von Kinderspielzeug nicht mehr die Wirtschaftlichkeit im Vordergrund stehen darf, sondern ausschließlich die Gesundheit und das Kindeswohl! Dazu wird in den nächsten Wochen ein Maßnahmenkatalog von der Partei verabschiedet, der von der Bundesregierung auf EU-Ebene unterstützt werden soll.
Den Maßnahmenkatalog und die vollständige Pressemitteilung gibt es unter: »http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&r=410713